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Dorfbrunnen in Burghaslach

Brunnen Burghaslach

Der 1984 erbaute Dorfbrunnen steht direkt am Kirchplatz in Burghaslach.
Die acht verschiedenen Wappen auf dem Brunnen stehen für die bedeutsame Geschichte der Marktgemeinde. Zur Osterzeit wird der Dorfbrunnen vom Steigerwaldklub geschmückt.

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Seitenbuch Schindelmacherbrunnen

Brunnen Seitenbuch

Der ausdrucksvolle Brunnen in Seitenbuch wurde 1993 von dem Bildhauer Theophil Steinbrenner erstellt. Die ca. 90 cm hohe Skulptur stellt einen Schindelmacher bei seinem täglichen Handwerk dar.
Die Bronzeskulptur steht symbolisch für eine Tätigkeit, die in der heutigen Zeit nur noch ganz selten ausgeübt wird. Zur damaligen Zeit, als der Ort an die 70 Seelen zählte, war in fast jedem Haus ein Schindelmacher zu finden. Diese Berufszunft hatte vier Regeln zu beachten: das richtige Holz, vom richtigen Ort, zur richtigen Zeit zu schlagen, und dann richtig zu verarbeiten. Die Schindel wurde so auf dem Dach verlegt, wie der Baum gewachsen ist, also die Wurzel sollte nach unten, die Krone nach oben zeigen, damit das Wasser abfließen kann.
Als Anerkennung und Ehrerbietung an diese anständigen und geradlinigen Menschen, die mit Stolz ihr Tagwerk verrichteten und als Erinnerung für spätere Generationen wurde im Rahmen der Dorferneuerung beschlossen, den Brunnen mit der Figur eines Schindelmachers zu schmücken.
Zur Osterzeit wird der Schindelmacherbrunnen von den Frauen der Dorfgemeinschaft festlich geschmückt und es sind dabei viele kleine Kunstwerke zu entdecken.

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Nepomukbrunnen in Geiselwind

Brunnen Geiselwind

Als ursprüngliches Entstehungsjahr des Marktbrunnens ist das Jahr 1753 angegeben. Während die barocke Figur des Brunnenheiligen, der Hl. Johannes Nepomuk, seit dieser Zeit den Marktplatz schmückt, hat sich der Brunnen samt Sockel bereits zweimal verändert. Die erste Ausführung aus Sandstein wies einen viereckigen Baukörper mit 2,50 m Breite und 3 m Höhe sowie einen viereckigen Brunnentrog an der Ostseite auf. Fast 200 Jahre lang hatte der Marktbrunnen eine zentrale Bedeutung für die Bewohner. Die Bauern tränkten morgens und abends ihr Vieh, die Frauen benutzten trotz Hausbrunnen das gute, weiche Wasser, das aus einer Brunnenstube stammte, zum Waschen und Kochen. Später wurde der Brunnen für Gebrauchszwecke hinfällig. 1964 wurden von Bürgermeister Andreas Reinlein die Mittel für eine Umgestaltung gespendet. Der Brunnen erhielt nun eine runde Form und vier Rohrausläufe, der Hl. Nepomuk thronte mittig auf dem Sockel. Im Zuge der Dorferneuerung veränderte sich erneut die Gestaltung des Brunnens. Angelehnt an die ursprüngliche Formgebung erstrahlt der Brunnen seit 2011 wieder mit viereckigem Trog und viereckigem Baukörper, auf dem sich wiederum der Hl. Nepomuk erhebt.

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Jakobsbrunnen in Schlüsselfeld

Brunnen Schlüsselfeld

Direkt neben der Stadtpfarrkirche St. Johannes d. T. können Wanderer und Jakobspilger ihren Durst am Jakobsbrunnen stillen.
Der Wasserspender wurde auf Initiative von Bürgermeister Georg Zipfel und dem Leiter der Schlüsselfelder Altstadtsanierung, Ingenieur Willi Lein aus Bamberg, im Rahmen der Neugestaltung des Schlüsselfelder Kirchenumgriffs verwirklicht.
Auf der von Veit Auer gestalteten Brunnenplatte ist eine Jakobsmuschel als Zeichen für den Jakobsweg dargestellt. Darunter befindet sich ein Hinweis auf einen Vers des alttestamentlichen Buches des Propheten Jeremia
(Jer 29, 13-14), welcher lautet: „Sucht ihr mich, so findet ihr mich – Spruch des Herrn. Ich wende euer Geschick und sammle auch aus allen Völkern und von allen Orten wohin ich euch versprengt habe – Spruch des Herrn. Ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe.“

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Petrusbrunnen in Schlüsselfeld

Brunnen Schlüsselfeld

In der Mitte des großen Marktplatzes in Schlüsselfeld befindet sich der Petrusbrunnen. Der Anfang des 17. Jh. entstandene Brunnen zeigt den Hl. Petrus mit dem Himmelsschlüssel.
Ursprünglich schaute der Brunnenheilige in Richtung Osten. Als nun 1836 der Umbau des Brunnens erforderlich wurde, forderten die Anwohner der Westseite, dass der Hl. Petrus nun ihnen zugewandt werden sollte. Es entbrannte ein heftiger Streit, bei dem keine gütliche Regelung erzielt werden konnte. Zur Schlichtung wurde der Höchstadter Landrichter gerufen, der daraufhin kurzentschlossen befahl, den Brunnenheiligen in Zukunft weder nach Osten, noch nach Westen, sondern nach Süden blicken zu lassen. Aufgrund dieses Streites blickt der Hl. Petrus in Schlüsselfeld bis heute auf die Straße Richtung Süden.

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