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Fürstlich Castell‘sches Schloss Burghaslach

Fürstlich Castell‘sches Schloss Burghaslach

Im Lehenbuch des Bischofs Gottfried von Würzburg (1314-22) wird das „Castrum Haselach“ als Lehen der Grafen zu Castell genannt. Kurz darauf erscheinen jedoch die Herren v. Hohenlohe-Speckfeld als Besitzer der Burg, die sie als Lehen an die Herren von Vestenberg verleihen. 1412 fällt Burghaslach als Erbschaft wiederum an die Grafen zu Castell, die Burg und Herrschaft weiterhin als Lehen an die Herren von Vestenberg vergeben. Nach dem Aussterben der Herren von Vestenberg 1687 fällt das Schloss mit der halben Herrschaft Burghaslach an die Grafen zu Castell zurück, die es seitdem als Amtsschloss nutzen. Von 1778 bis 1787 lebte hier die hochgebildete Gräfin Ferdinande Adriane zu Castell-Remlingen, geb. Gräfin zu Stolberg-Wernigerode als Witwe. Das heutige Schloss wurde nach zahlreichen Umbauten im 18. Jh. (1822-26) im klassizistischen Stil neu erbaut. Im älteren Nordflügel befinden sich noch Mauerreste aus dem 17. Jahrhundert. Statt einer Schlossscheune aus dem 18. Jh. wurde im Westen ein Neubau der Fürstlich Castell´schen Bank errichtet.

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