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Einkehrmöglichkeiten

Attelsdorf
Burghaslach
Ebersbrunn
Ebrach
Großgressingen
Hutzelmühle (So. Nachmittag)
Schlüsselfeld
Thüngfeld (Anmeldung)
Waldwipfelpfad Steigerwald

Streckenbeschaffenheit

Liebe Radlerinnen und Radler, bitte beachten Sie, dass ein Teil dieses Tourenvorschlags über schwach befahrene sogenannte "Wirtschaftswege" führt. Je nach Saison kann es sein, dass Wegabschnitte durch die Nutzung, meist Landwirtschaft oder Waldarbeit, verschmutzt oder holprig sein können.

 

Die Bewegung in der freien Natur macht Spaß und fördert die Gesundheit. Wir möchten Sie an dieser Stelle darum bitten, immer mit offenen Augen durch Wald und Flur zu gehen und so sicher wieder nach Hause zu kommen.
Aufgrund der Regelungen in § 60 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und § 14 Abs. 1 Bundeswaldgesetz (BWaldG) erfolgt die Benutzung der Wander- und Radwege in Wald und Flur auf eigene Gefahr.

Flyer zur Tour Drei-Franken-Stein Baumwipfelpfad Steigerwald

Unser Flyer zur Tour Drei-Franken-Stein Baumwipfelpfad Steigerwald

Inhalt

Tour 1: Drei-Franken-Stein-Baumwipfelpfad Steigerwald Radwandertour

Höhenprofil der Drei-Franken-Stein-Radwandertour

Die Drei-Franken-Stein - Baumwipfelpfad Steigerwald Radtour ist mit ca. 55KM Länge und ca. 600 Höhenmetern eine angenehm zu fahrende Tagestour für sportlich kräftige Fahrradfahrer. Entlang der Strecke können wir atemberaubende Sichten auf Täler wie das Rimbachtal oder das Reiche-Ebrachtal genießen und viele kleine und große Sehenswürdigkeiten bewundern.

Unser Weg führt uns durch die drei fränkischen Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken. Die Strecke läuft zu etwa zwei Dritteln auf asphaltierten Straßen und einem Drittel auf gut fahrbaren Waldwegen und geschotterten Wegen.

Mit der Öffnet externen Link in neuem FensterVGN Freizeitlinie 990 "Steigerwald-Express" können wir an Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis 1. November von Bamberg und Hirschaid kommend sowohl in Schlüsselfeld als auch in Ebrach in die Tour ein- und aussteigen. Bei Bedarf können wir die Tour in 2 Tagesetappen aufteilen, an einer Bushaltestelle starten und an der anderen wieder abfahren.

Leitet Herunterladen der Datei einDie GPX-Datei zur Tour können Sie hier herunterladen.

Etappe: Schlüsselfeld – Burghaslach

Zum Beginn unserer Tour fahren wir zunächst entlang der mittelalterlichen Schlüsselfelder Stadtmauer um den Ortskern Schlüsselfeld’s herum und betreten diesen durch das historische Stadttor vorbei am Rathaus und den liebevoll restaurierten Bürgerhäusern. Rechts vom Stadtzentrum gelegen befindet sich die sehenswerte barocke Marienkirche Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Klein Mariazell im Steigerwald".

Entlang der Staatsstraße 2260 fahren wir nun durch den Ortsteil Thüngfeld bis die Bahngleise die Straße kreuzen. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen einer ruhigen Ortsstraße bis zur Staatsstraße 2261, der wir nach rechts über die Autobahn A3 folgen. Kurz nach der Autobahn biegen wir wieder rechts auf den geschotterten Weg „B1“ ein und folgen diesem entlang der Hasslach bis nach Niederndorf. In Niederndorf folgen wir dem „Haslach-Reiche Ebrach“ Radweg nach Burghaslach. Im Ortszentrum Burghaslach’s ist die Öffnet internen Link im aktuellen FensterSteinbrücke und das beeindruckende Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchloss der Fürsten zu Castell, das bereits im 14. Jahrhundert urkundlich als "Castrum Haselach" erwähnt wird, zu bewundern.

Etappe: Burghaslach – Freihaslach

Blick auf den Schopfensee in BurghaslachWir umrunden das Schloss und fahren zur Burghaslacher Kneipp-Anlage, die uns zu einer Abkühlung einlädt. Nun biegen wir nach rechts ab und fahren unterhalb des Schopfenseedammes  ab und überqueren die Staatsstraße 2261 und folgen ihr auf dem parallel laufenden Radweg bis zu dessen Ende. Rechts sehen wir die "Drei Steinkreuze". Nun überqueren wir die Staatsstraße 2256 und folgen dem Freihaslacher Bach in Richtung Freihaslach.

Etappe: Freihaslach – Dreifrankenstein - Sixtenberg

Geodätischer Referenzpunkt am DreifrankensteinIn Freihaslach überqueren wir wieder die Staatsstraße 2256 und biegen am Ortsende nach rechts auf einen Feldweg ab. Diesem folgen wir und biegen dann auf die Ortsverbindungsstraße nach Sixtenberg ab. Nach etwa einem Kilometer ziemlich am Ende der Steigung sehen wir rechts den Öffnet internen Link im aktuellen FensterDrei-Franken-Stein, der uns zu einer kurzen Rast einlädt. Beim Öffnet externen Link in neuem Fenstergeodätischen Referenzpunkt am Drei-Franken-Stein können wir die Genauigkeit unseres Navigationsgerätes überprüfen.

Wir folgen der Straße nach Sixtenberg, zu unserer Rechten ein atemberaubender Ausblick über das Reiche Ebrach Tal bis nach Hohn am Berg.

Etappe: Sixtenberg – Hutzelmühle

Von Sixtenberg aus lassen wir uns von der Schwerkraft die Straße nach Wasserberndorf hinuntertreiben. Kurz vor Wasserberndorf biegen wir nach links auf den Main-Regnitz-Radweg ein, passieren zu unserer linken den Jugendzeltplatz an der Lohmühle und biegen dann rechts zur Hutzelmühle ab.

Etappe: Hutzelmühle – Füttersee

An der Hutzelmühle biegen wir nach links auf die Staatsstraße 2260, nach 500m biegen wir rechts ab und folgen dem 2-Franken-Radweg / der Fürstbischöflichen Tour in Richtung Füttersee. In Öffnet externen Link in neuem FensterFüttersee können wir auf einem leicht geneigten Trockenhangrasen die mächtige, weit ausladende Öffnet externen Link in neuem FensterKaisereiche besuchen. Der Sage nach soll die  Kaiser- oder Karlseiche zur Zeit des Frankenkönigs Karl der Große (768 bis 814) gepflanzt worden sein. Somit wäre die Stieleiche über 1000 Jahre alt. Andere Quellen schätzen das Alter des Naturdenkmals auf immerhin 400 - 600 Jahre.

Etappe: Füttersee – Kleinbirkach - Ebersbrunn

Vor Ebersbrunn treffen wir auf den Drei-Franken-Stein-WanderwegAn der Mühle in KleinbirkachWir folgen dem 2-Franken-Radweg / Fürstbischöfliche Tour weiter bis Ebersbrunn.Zwischen Kleinbirkach und Ebersbrunn treffen wir von links kommend den Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Drei-Franken-Stein-Wanderweg". Auf ihm können wir einen Abstecher zum alten Drei-Franken-Stein machen. Denn hier an der Grenze zur Gemarkung Geiselwind trafen sich bis zur Gebietsreform 1972 die drei fränkischen Bezirke.

Etappe: Ebersbrunn – Hof – Kleingressingen

Wir folgen dem 2-Franken-Radweg / Fürstbischöfliche Tour noch bis Hof.

Von uns aus gesehen unmittelbar nach Hof zog die ehemalige Hochstraße Frankfurt-Würzburg-Forchheim vorbei. An dieser höchsten Stelle stand schon vor mehr als 1200 Jahren ein Wachturm, von dem man den Mainübergang bei Stadtschwarzach übersehen und bis zur Altenburg bei Bamberg blicken konnte. Aus den Steinen dieses Wachturmes wurde das "Höfer Käppele" erbaut.

Nach dem Ortsausgang Hof biegen wir am "Höfer Käppele" nach links auf den Rundwanderweg E5 (Ebrach 5) ein und folgen diesem bis Kleingressingen. Dabei geht es im Wald über einen Waldweg zum Teil steil bergab - bitte vorsichtig und defensiv hinunter fahren. Hier bitte immer dem Hauptweg folgen.

Einfacher zu fahrende Alternativroute:

Wir verlassen Ebersbrunn auf dem 2-Franken-Radweg Richtung Schönaich. An dem Abzweig Schönaich - Hof bleiben wir auf der Straße SW50 Richtung Schönaich. Kurz vor Schönaich fahren wir eine lange Gerade bergab, die mit einer scharfen Kurve nach links endet. Kurz nach der Kurve biegen wir rechts in einen Wirtschaftsweg ein und folgen diesem folgen wir zum Rundwanderweg E9 und folgen diesem. (weiter nächste Etappe).

Etappe: Kleingressingen – Baumwipfelpfad Steigerwald

Rastplatz nach KleingressingenIn Kleingressingen bleiben wir auf dem Rundwanderweg E5 und folgen diesem bis zum Sandwiesenbach. Hier verlassen wir den rechts abbiegenden Rundwanderweg und fahren geradeaus bergauf bis der Weg endet. An der T-Kreuzung biegen wir nach rechts ab. Nach einigen ca. 1 KM sind wir auf dem Rundwanderweg E9. Diesem folgen wir und biegen nach links zum Parkplatz am Öffnet externen Link in neuem FensterBaumwipfelpfad Steigerwald ab.

Baumwipfelpfad Steigerwald in Ebrach (c) SteigerwaldzentrumBis zu 40 Meter hoch und insgesamt 1.150 Meter lang ist er . Der neue Baumwipfelpfad im oberfränkischen Ebrach lockt zahlreiche Besucher in die Region. Höhepunkt ist der sich nach oben öffnende kelchförmige Holzturm, den die Wanderer nach ca. zwei Dritteln der Pfadlänge erreichen. Der Pfad windet sich an der Außenseite des Turmes zu einem kreisförmigen Umgang auf der obersten Ebene, der einen Rundumblick in die waldreiche Landschaft des Steigerwaldes ermöglicht.

Aber nicht nur der Baumwipfelpfad ist hier eine Attraktion, noch vor dem Baumwipfelpfad beginnt auch der Rundwanderweg "Methusalemweg". Auf einer Länge von nur ca. 2KM können wir 9 "Urwaldriesen" bewundern. Eine willkommene Abwechslung zum sitzen auf dem Fahrradsattel.

Etappe: Baumwipfelpfad Steigerwald – Ebrach – Großgressingen

Klosterkirche Ebrach (c) Walter HanslokVom Baumwipfelpfad Steigerwald aus folgen wir dem Radweg parallel zur Bundesstraße 22 bis nach Ebrach. Das Zentrum Ebrach’s wird dominiert vom alten Öffnet externen Link in neuem FensterZisterzienserkloster  (Öffnet externen Link in neuem Fenstermehr Bilder und Beschreibung hier) und dessen Nebengebäuden. Mit ihrer wundervollen Fensterrosette zählt die gotische Kirche nebst der schlossartigen barocken Klosteranlage zu den sehenswerten regionalen Highlights Wohl der bedeutendste Ort für die geistige und die kolonisatorische Erschließung des westlichen Bamberger Landes und des gesamten Steigerwaldgebietes war die Zisterzienser-Abtei Ebrach.

Praktisch aus dem Nichts schufen Mönche in den Tiefen des von ihnen urbar gemachten Steigerwaldes seit 1127 erst einen romanischen und ab 1200 den grossartigsten frühgotischen Bau Deutschlands, wie der Kunsthistoriker Konrad Dehio urteilte.

Klosterkirche Ebrach (c) Walter HanslokGroßzügige Stiftungen und Unterstützungen durch die Stauferkönige ließen die Neugründung blühen und gedeihen. Im 18. Jahrhundert erfuhr die Klosteranlage Ebrach durch Leonhard Dientzenhofer eine grundlegende Umgestaltung zu einer schlossartigen Barockanlage, glücklicherweise blieb dabei die gotische Kirche mit ihrer wundervollen Fensterrosette bestehen. 1803 wurde das Kloster säkularisiert.

Nun fahren wir weiter bis zum Ebracher Tor, biegen nach rechts ab und fahren entlang dem ehemaligen Kloster in Richtung Großgressingen.

Etappe: Großgressingen – Winkelhof – Obersteinach

Denkmal am Weg nach WinkelhofIn Großgressingen treffen wir auf den Wanderweg von Sand am Main nach Neustadt/Aisch (Grüner Löffel) und folgen ihm über die Staatsstraße 2258 nach Winkelhof.

Der Weiler "Winkelhof" liegt vom Wald umschlossen zwischen Wiesen und Fischteichen in einem Talgrund des Steinachbachs, westlich von Buch. Die Gebäudegruppe besteht aus vier Hofstellen, wobei das Forsthaus und das vordere Fachwerkgebäude das Erscheinungsbild des Weilers prägen.

Das Forsthaus, ein ehemaliges Wasser- und Waldschlösschen, wurde von den Herren von Thüngfeld errichtet. Dieses Haus steht auf einer Art Insel und ist bis auf die Zufahrt von einem Weiher umschlossen. Im Jahre 1421 ging der gesamte Weiler einschließlich der landwirtschafltichen Flächen in den Besitz des Klosters Ebrach über.

Zwei ehemalige Waldarbeiterwohnhäuser, unter anderem der erwähnte Fachwerkbau, befinden sich seit ca. 20 Jahren im Besitz der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach.

Der Ortsname "Winkelhof" wurde von der ursprünglichen mittelalterlichen bäuerlichen Siedlung "Winkele" abgeleitet, die südlich des Weilers bestanden hatte und welche noch im Mittelalter aufgelöst wurde.

Von Winkelhof fahren wir weiter entlang dem "Grünen Löffel" bis nach Obersteinach.

Etappe: Obersteinach – Wüstenbuch

Blick auf ObersteinachWir bleiben auf dem „Grüner Löffel“ Weg und biegen nach rechts auf die Kreisstraße BA44 in Richtung Ilmenau ab, nach ca. 800m biegen wir auf den 2. Weg nach links in den Wald ab und folgen dem Waldweg immer geradeaus weiter. Hier bitte immer dem Hauptweg folgen.

Nach ca. 2KM stossen wir wieder auf den Wanderweg "Grüner Löffel" und folgen diesem nach rechts abbiegend. Nach einem weiteren Kilometer Fahrt kommen wir an eine Kreuzung und sehen links das sogenannte "Bruderkreuz". An dieser Kreuzung biegen wir mit dem "Grünen Löffel" nach rechts ab, überqueren die BA22 und folgen der Ortsverbindungsstraße nach Wüstenbuch.

Etappe: Wüstenbuch – Schlüsselfeld

Weiter geht’s auf dem "Grünen Löffel" in Richtung Rambach/Schlüsselfeld. Bald vereinigt sich der Weg mit dem "Drei-Franken-Stein Wanderweg". Rechts von unserem Weg kommen wir an dem neuangelegten Öffnet externen Link in neuem FensterWanderrastplatz vor Rambach vorbei. Vom Rastplatz aus haben wir einen weiten Blick über das Tal der Reichen Ebrach. In Rambach biegen wir nach links auf die Staatsstraße 2260 und nach wenigen Metern wieder rechts in eine Seitenstraße ab und und folgen dann linker Hand dem Weg entlang der Reichen Ebrach in Richtung Schlüsselfeld. Zum Abschluss der Tour gönnen wir uns in Schlüsselfeld noch eine kleine Einkehr.

Etappe: Geiselwind – Füttersee (Anschluß an die Rundtour)

Leider kann ab März diesen Jahres der Main-Regnitz-Radweg von Geiselwind aus in Richtung Schlüsselfeld wegen des Ausbaus der BAB A3 nicht befahren werden. Aus diesem Grund müssen wir von Geiselwind über die Fütterseerstraße und die Weingartsstraße bis zur St2258 fahren und links nach Füttersee abbiegen. In Füttersee haben wir dann Anschluß an die Tour.

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