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Kirchrimbach Christuskirche

Kirchrimbach Christuskirche

Die Christuskirche wurde vom Nürnberger Architekten Theodor Eyrich geplant. Sie wurde 1903 fertig gestellt und eingeweiht. Die auf einem Hügel am östlichen Dorfrand gelegene alte Gemeindekirche, die Mauritiuskirche,
war zu klein und baufällig geworden. Die neue Christuskirche wurde, den Grundsätzen der Kirchenbautagung von 1895 entsprechend, in neugotischem Stile erbaut. An den Türen, Fenstern und Ausschmückungen kann man Formelemente des Jugendstils erkennen. Das Gotteshaus beeindruckt durch seine mächtige Größe, denn während der Zeit, in der die neue Kirche geplant wurde, war in den Orten der Gemeinde ein starkes  Bevölkerungswachstum festzustellen. Zwischen 1820 und 1850 wuchs die Gemeindegliederzahl von 580 auf 721 Seelen.

In der Ausgestaltung ist die Kirche eher schlicht. Besonders heraus ragen die Fenster im Chorraum. Diese wurden von einem Gemeindemitglied und dem ehemaligen Patron der Gemeinde, Fürst Carl zu Castell-Castell gestiftet. Die Orgel stammt vom Nürnberger Orgelbauer Johannes Strebel. Sie hat 14 Register auf zwei Manuale und Pedal verteilt. Die drei Glocken wurden in den Jahren 1950 und 1953 in der Heidelberger  Glockengießerei Schilling gegossen. Sie dienen als Ersatz für die im 2. Weltkrieg konfiszierten ursprünglichen Glocken.

Eine Besonderheit ist das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Es wurde vom Münchener Bildhauer Karl Hemmeter im Jahr 1955 geschaffen. Aus dem Sandstein der Kirche gestaltete er die trauernden Frauen des Ostermorgens. Sie erfahren: Jesus ist nicht mehr hier, er ist auferstanden. Aus dieser Botschaft sollen all die Menschen, die voll Trauer an die Gefallenen denken, Trost und Hoffnung bringen.

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