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Naturschauplätze

Plätschernde Bäche, stimmungsvolle Weiher, der weiche Boden der ausgedehnten Wälder und duftende sattgrüne Wiesen: entdecken Sie die Natur mit allen Sinnen. Wahre Naturschönheiten sind die Biotope, Elsbeerbäume, Hohlwege, Hutungen und die Orchideenwiese – sie und weitere Naturschaudenkmäler prägen mitunter die landschaftliche Vielfalt des Drei-Franken-Ecks.

Breitenlohe - Linde östlich des Pfarrhauses

Eine mächtige Linde wurzelt an der Straßenkreuzung nach Burghaslach bzw. Gleißenberg, knapp 80 m östlich des Pfarrhauses.

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bibelgarten

Burghaslach - Bibelgarten

Spazieren Sie durch unser großes, liebevoll angelegtes Gelände, besichtigen Sie unseren Park mit Bibelgarten. Dort sehen Sie ca. 50 Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden. Neben jeder Pflanze nennt eine  übersichtliche Tafel nicht nur den botanischen und deutschen Namen, sondern auch die entsprechende Bibelstelle. Im Pflanzenlabyrinth sind verschiedene Klangspiele zu entdecken.

Eintritt: frei.
Führungen sind auf Anfrage möglich.

Öffnungszeiten:
Mo.- Fr. 8-12 und 13-18 Uhr
Sa. 9-13 Uhr, zur Besichtigung bis 20 Uhr
sonn- und feiertags zur Besichtigung 9-18 Uhr

Baumschule Schlierf
Hartweg 1
96152 Burghaslach
Tel.: 0 95 52 / 443
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo@remove-this.baumschuleschlierf.de
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.baumschuleschlierf.de

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hohlweg ebersbrunn

Ebersbrunn - Hohlweg am Kirchberg

Der Hohlweg stellt ein kulturhistorisches Zeugnis dar, das durch jahrhundertelange Tätigkeit des Menschen (indirekt durch Erdabtrag des offenen Bodens im Weg) entstanden ist. Der 0,11 ha umfassende Bereich des Hohlwegs dient der örtlichen Belebung des Landschaftsbildes und ist ein wichtiges Rückzugs- und Einstandsgebiet der Tierwelt.

Sein Ausgangspunkt ist am Parkplatz hinter der Kirche in Ebersbrunn.

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Birnbaum Ebersbrunn

Ebersbrunn - Birnbaum "Im Gründlein"

Bereits 1938 gab es Bestrebungen, den Holzbirnbaum aufgrund seiner besonderen Bedeutung für das Landschaftsbild unter Naturschutz stellen zu lassen. Der Holzbirnbaum ist über den zweiten Feldweg, der nach dem Ortsschild links von der Straße von Ebersbrunn nach Schönaich abzweigt, zu erreichen. Er steht nach ca. 350 m auf der rechten Wegseite.
Höhe: über 14 m
Stammumfang: 1,90 m
Alter: knapp 200 Jahre

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Quelle reiche ebrach ebersbrunn

Ebersbrunn - Quelle der Reichen Ebrach

Am Ursprungsort der Reichen Ebrach im stillen Steigerwald liegt Ebersbrunn. Die immer wasserführende Quelle und die geschützt eingebettete Talmulde der Umgebung, waren sicher der Anreiz für die ersten Siedler,
gerade diesen Platz zur Begründung ihrer Hofstätte zu wählen. Im Jahr 2000 wurde die Quelle der Reichen Ebrach als Dorfbrunnen gefasst.

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Ebersbrunn Rotbuche

Ebersbrunn - Rotbuche am Südhang des Roten Knöckleins

Spaziergänger und Wanderer erreichen diesen landschaftsbildprägenden Baum über den ersten Feldweg, der nach dem Ortsschild links von der Straße von Ebersbrunn nach Schönaich abzweigt. Nach ca. 600 m steht
die Rotbuche kurz hinter einem Hochstand auf einer kleinen Hutungsfläche. Bereits 1938 gab es Bestrebungen, die Rotbuche unter Naturschutz stellen zu lassen.
Höhe: über 21 m
Stammumfang: 3 m
Alter: etwa 220 Jahre

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Freihaslach - Orchideenwiese

Die Feuchtwiese bei Freihaslach bietet ideale Standortbedingungen für das Wachstum des gefleckten Knabenkrauts. Diese Orchideenart wird bis zu 60 cm hoch und blüht zwischen Mai und August in den Farben lila,
rosa bis weiß. Der Blütenstand ist zylindrisch. Die grünen Blätter sind mit purpurvioletten Flecken gezeichnet.

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Traubeneiche Fürstenforst

Fürstenforst - Traubeneiche

Die Traubeneiche steht etwa 500 m hinter dem Ortsschild Fürstenforst, rechts an der Straße Richtung Heuchelheim.
Der große Einzelbaum liebt vor allem trockene Standorte auf felsigem Untergrund. Die Bezeichnung Traubeneiche bezieht sich auf ihre kurz gestielten, „traubenförmigen“ Fruchtstände.

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Füttersee Hutung

Füttersee - Hutung

Die Hutung ist eine alte Form der Viehhaltung. Anstelle der aufwändigen vorherigen Rodung und Anlage von Weiden wurde das Vieh schlicht in den Wald getrieben, um dort zu fressen. Bedingt durch den unterdrückten
oder zumindest reduzierten Nachwuchs entstanden im Laufe der Zeit baumbestandene Weiden. Durch die Auslese von Bäumen,mit für Schweinen essbaren Früchten, veränderte sich die Baumartenzusammensetzung. Im Drei-Franken-Eck existiert beispielsweise in Füttersee, auf den Flächen um die Kaisereiche, eine ehemalige Hutung.

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Füttersee Kaisereiche

Füttersee - Kaisereiche

Auf einem leicht geneigten Trockenhangrasen wurzelt die mächtige, weit ausladende Kaisereiche.
Die Kaiser- oder Karlseiche soll zur Zeit des Frankenkönigs Karl dem Großen (768 bis 814) gepflanzt worden sein. Somit wäre die Stieleiche über 1.000 Jahre alt. Beeindruckend ist insbesondere der Stamm. Die Wurzeln sind über dem Boden wie Stützen ausgelegt, um dann erst in das Erdreich einzudringen. Dabei haben sie eine Stärke von ausgewachsenen Bäumen, der Stammumfang misst in diesem Bereich 17,4 m. Ein Besuch dieses einmaligen Naturdenkmals im Geiselwinder Ortsteil Füttersee ist absolut lohnenswert.

Höhe: 35 m
Stammumfang: 7,60 m
Kronendurchmesser: 27m

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Stieleiche Füttersee

Füttersee - Stieleiche im Burggrabenh

Der sommergrüne Laubbaum besitzt eine weit ausladende, unregelmäßige starkästige Krone, ein Merkmal für sein fortgeschrittenes Alter. Die Stieleiche wird bis zu 40 m hoch, sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden.
Die Bezeichnung Stieleiche bezieht sich auf ihre lang gestielten Fruchtstände.
Die Stieleiche steht rechts am Treppenaufgang, der zur Kaisereiche führt.

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Gleißenberg - Elsbeeren

Eine Gruppe von 3 Elsbeeren, dem Baum des Jahres 2011, steht am Rande eines Feldgehölzes, der früheren Wolfsgrube. Die imposanten, breitausladenden Bäume mit den auffallend breiteiförmig, zugespitzten Blättern
zählen zu den schönsten Beständen Nordbayerns.
Die Elsbeeren stehen am Wanderweg B1.

Höhe: 10 m, 14 m und 16 m
Stammumfang: ca. 0,76 m, 2,05 m und 2,14 m
Alter: 140 Jahre

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Biotop Hutzelmühle

Hutzelmühle - See- und Biotopentwicklungsfläche

Wer eine Atempause vom Alltag sucht, der findet diese an der 12,5 ha großen Biotopfläche in der Gemarkung Geiselwind. Die 1997/1998 entstandene See- und Biotopentwicklungsfläche leistet einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Ansiedlung bedeutender Pflanzen- und Tierarten.
Um diese schützenswerte Flora und Fauna zu bewahren sind u.a. Baden, Campen und offenes Feuer auf dem Gelände verboten! Bitte beachten Sie die Hinweistafel des LRA Kitzingen.

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Eiche Ilmenau

Ilmenau - Eiche

Aufgrund ihres landschaftsprägenden Charakters - die Eiche befindet sich an markanter Stelle in der freien Landschaft - wird dieser Einzelbaum 1984 unter Schutz des Bayer. Naturschutzgesetzes gestellt.
Die Eiche steht neben dem ersten Feldweg rechts nach der Abzweigung Neugrub (Straße Füttersee Richtung Ilmenau) in ca. 300m Entfernung.

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Neugrub Dorflinde

Neugrub - Dorflinde

Die an markanter Stelle in der Ortsmitte von Neugrub stehende Linde wurde aufgrund ihrer Schönheit und ihrer räumlichen Wirkung zum Naturdenkmal erklärt.

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Schlüsselfeld Bürgerwald

Schlüsselfeld - Bürgerwald

Eine Stätte der Erholung ist der Schlüsselfelder Bürgerwald, der sich auf einer Anhöhe nördlich von Schlüsselfeld auf einer Fläche von 245 Hektar erstreckt. Der aus Eichen, Buchen und Kiefern bestehende Mischwald ist
reich an Wild und in so manchem Jahr auch an Beeren und Pilzen. Die Schlüsselfelder Bürger sind auf besondere Weise in Besitz dieses Waldes gelangt.
„Der Volksmund nennt als Schenkerin Anna Amalia von Laufenholz (1526-1635), die Gemahlin Wolfs von Wehm, damals Herr zu Untermelsendorf und Amtmann zu Wachenroth. Die Sage erzählt: Die Edeldame ging einst (1620) im angrenzenden Wald spazieren. Sie wurde von der Nacht überrascht und konnte den Heimweg nicht mehr finden. Nach langem Umherirren hörte sie ein Glockengeläute. Es war die Nachtglocke (Irrglocke) der Schlüsselfelder Pfarrkirche. Sie ging dem Schall der Glocke nach und kam glücklich vor den Toren der Stadt an. Aus Dankbarkeit schenkte sie den Forst auf ewige Zeiten der Bürgerschaft von Schlüsselfeld.“
Die brennholzberechtigten Bürger erhielten jährlich 8 Ster Brennholz, verzichteten aber auf den Bezug von Stock- und Wellenholz. Noch heute besitzen die Nachfahren der damaligen Bürger diese Holzrechte.

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Schlüsselfeld Drei Eichen

Schlüsselfeld - 3 Eichen

Mitten im Steigerwald, auf dem Rundweg durch den Grabengrund, stehen die als Naturdenkmal geschützten Drillingseichen am Wegrand. Sie haben eine besondere Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt und sind
auch ein Kennzeichen naturverträglicher Waldbewirtschaftung. Der zum Teil abgestorbene Stamm stellt ein ideales Biotop für auf Höhlen angewiesene Waldbewohner dar. Vielleicht können Sie den Buntspecht beim Brutgeschäft oder beim Füttern seiner Jungen beobachten. Darüber hinaus sind in den verschiedenen „Stockwerken“ der Drillingseiche weitere Höhlenbewohner wie Fledermäuse, Bilche und Altholzbewohnende
Insekten wie der Hirschkäfer zu Gange.

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Schlüsselfeld - Unter den Linden

Die einmalige „Lindenanlage“, die die Marktstraße säumt, wurde um ca. 1910 gepflanzt. Seit über einem Jahrhundert lädt die Grünanlage im Herzen Schlüsselfelds Einheimische und Gäste zum Verweilen ein, im Jahr 2011
wurden zusätzlich Wippspielgeräte für die jüngsten Besucher aufgebaut. Um diese natürliche Oase noch lange in ihrer vollen Pracht zu erhalten, finden aktuell Baumsanierungsmaßnahmen statt.

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